Die OM System OM-3

Die 2025 vorgestellte OM System OM-3 bietet in vieler Hinsicht das, was ich mir von der Olympus E-M5 III und später der OM System OM-5 gewünscht hätte:

  • robustes Metallgehäuse
  • Moduswahlrad mit 5 individuell einstellbaren Anwendermodi (statt diverser Automatiken)
  • große Batterie
  • Hochaufgelöste Aufnahmen aus freier Hand
  • USB-C
  • Webcam

Dazu ist sie wesentlich schlanker als die OM System OM-1 II oder die Lumix G9 II und sieht auch noch schön aus. Für mich ist sie damit eine fast perfekte Wahl als meine „große“ Kamera (die kleine ist eine Lumix GM1).

Die OM-3 bietet sehr vielfältige Möglichkeiten, die Kamera nach den eigenen Wünschen zu konfigurieren. Dabei passen die werksseitigen Voreinstellungen für viele Aufnahmesituationen wie Portrait, Landschaft, Street und Makro schon ganz gut. Trotzdem ist es unbedingt empfehlenswert, sich einige Punkte näher anzusehen. Sie sind hier wie folgt zusammengefasst:

  1. Kamera zurücksetzen
  2. Grundeinstellungen
  3. Autofokus-Einstellungen
  4. JPEG-Einstellungen
  5. Anwendermodus-Einstellungen

Alle Einstellungen beziehen sich auf die OM System OM-3 mit der Firmware 1.1 [OM System 2025]. Für die technisch eng verwandten Modelle OM System OM-1, OM-1 II, OM-3 Astro und OM-5 II sehen die meisten Einstellungen übrigens ganz ähnlich aus.

Bei allen Einstellungen gibt es kein richtig oder falsch, vielmehr sollte man die Einstellungen wählen, mit denen man selbst am besten zurechtkommt. Dies hängt natürlich auch von den bevorzugten fotografischen Genres ab. Zum Vergleich sei z.B. auf die Empfehlungen von Ben Chappell [2023] und Lee Hoy [2024] verwiesen.