Auf dieser Seite habe ich meine Einstellungen für die OM System OM-3 zusammengefasst. Das ist zur Zeit noch etwas vorläufig, da ich die Kamera erst seit einigen Wochen benutze und viele Möglichkeiten noch nicht so genau kenne. Die Seite wird deshalb fortlaufend aktualisiert. Im Folgenden gehen wir von einer frisch ausgelieferten oder zurückgesetzten Kamera aus.
Das Menü kann jederzeit mit der Menü-Taste aufgerufen werden. Mit dem vorderen Einstellrad kann man zwischen den oben auf der Seite angezeigten Registern wie 1 (Fotografie),
2 (computergestützte Fotografie), AF (Autofokus) und
(Video) wählen. Die Register haben jeweils eine eigene Farbe. Mit dem hinteren Einstellrad kann man durch die verschiedenen Seiten eines Registers blättern.
Mit den kreuzförmig angeordneten Pfeiltasten kann man zwischen den Seiten (links, rechts) und den Menüpunkten (oben, unten) navigieren. Durch Druck auf OK kann man in tiefere Einstellungsebenen einsteigen und wiederum mit den Pfeiltasten zwischen den Optionen wählen. Mit OK wird eine geänderte Einstellung übernommen. Mit der Menü-Taste kommt man wieder auf die übergeordnete Ebene zurück.
Mit der Info-Taste kann man Hilfstexte ein- und ausblenden. Das funktioniert sogar bei ausgegrauten Optionen: in diesem Fall zeigt die Kamera an, warum die Option nicht zur Verfügung steht.
Die mit einem * gekennzeichneten Einstellungen kann man außer über das Menü auch (meist einfacher) über das Kontrollfeld vornehmen, das am Ende dieser Seite genauer betrachtet wird.
1 (hellgrün)
1. Grundeinstellungen/Bildqualität
Anwendermodus
Die OM-3 bietet sage und schreibe fünf Anwendermodi (C1 bis C5), die über das Moduswahlrad schnell und einfach ausgewählt werden können. Diese sehr hilfreiche Funktion wird auf einer eigenen Seite behandelt. Es allerdings sinnvoll, zunächst die Grundeinstellungen vorzunehmen.
Bildqualität*
In jedem Fall muss man sich überlegen, ob man im JPEG- oder im RAW-Format fotografieren möchte.
JPEG ist weniger arbeitsaufwändig und schneller, weil die Bilder bereits fix und fertig aus der Kamera kommen. Mit dem Kreativrad auf der Vorderseite, das die OM-3 von der legendären Olympus PEN-F übernommen hat, lässt sich das Erscheinungsbild dabei einfach auf vielfältige Weise ändern. Die wichtigsten JPEG-Einstellungen werden auf einer eigenen Seite näher betrachtet.
Für JPEG-Aufnahmen sollte man die werksseitige Voreinstellung L F (volle Bildgröße, feine Details) auf das weniger stark komprimierende L SF (volle Bildgröße, sehr feine Details) ändern, um die bestmögliche JPEG-Bildqualität zu erhalten. Alle anderen Einstellungen wie L N oder gar M N sollte man unbedingt vermeiden, da die Bildqualität erheblich leidet.
RAW-Bilder muss man dagegen mit einem Programm wie Adobe Lightroom Classic, Capture One oder OM Workspace erst noch „entwickeln“. Dafür lassen sich Farbstimmung, Helligkeit, Kontrast und vieles mehr nachträglich noch wesentlich verändern. Ich fotografiere ganz überwiegend in RAW.
Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, L SF + RAW gleichzeitig zu speichern. In Lightroom muss man dafür in den Voreinstellungen auf der Seite Allgemein die Importoption JPEG-Dateien neben RAW-Dateien als separate Fotos behandeln aktivieren, damit man die JPEG-Bilder sieht.
2. Bildmodus/WB
Die Einstellungen auf dieser Seite betreffen primär JPEG-Bilder und haben keinen Einfluss auf RAW-Daten. Allerdings beeinflussen sie meist auch das Erscheinungsbild des Suchers bzw. Monitors.
WB Auto Warme Farben*
Glühlampen werfen ein eher warmes Licht, das wir aber als weiß wahrnehmen. Der automatische Weißabgleich arbeitet in der Werkseinstellung (An) so, dass diese warme Tönung erhalten bleibt. Weiße Flächen wirken dadurch im Bild eher gelblich-orange. Normalerweise ist mir eine neutrale Farbwiedergabe lieber, bei der weiße Flächen auch weiß erscheinen. Ich ändere diese Einstellung deshalb auf Aus.
Das Bild kann dadurch allerdings deutlich kühler wirken, als wir die Szene erleben. Im Zweifelsfall muss man also nach Geschmack entscheiden oder den Weißabgleich manuell einstellen.
Farbraum
Adobe RGB ermöglicht deutlich mehr Farben als sRGB. Allerdings können viele Geräte außerhalb von professionellen Workflows mit JPEG-Bildern in Adobe RGB nicht richtig umgehen, so dass sie dort eher flau wirken [Wegner 2020]. Ich lasse den Farbraum deshalb auf der Voreinstellung sRGB stehen.
3. ISO/Rauschminderung
ISO-Auto Max./Std.
ISO steht in der Werkseinstellung auf Auto und ermöglicht damit eine schnelle Anpassung an wechselnde Lichtverhältnisse. Die Bilder können bei höheren ISO-Werten allerdings ein deutliches Rauschen zeigen.
Im Menü kann man den voreingestellten Maximalwert von ISO 25600 auf einen anderen Wert ändern. Ich möchte bei ISO Auto allerdings gern die volle Flexibilität haben und lasse die Einstellung deshalb erst mal so stehen. Wenn ich hier mehr Erfahrungen habe, werde ich den Wert möglicherweise noch ändern.
ISO-Auto Min. S/S
Diese etwas kryptische Bezeichnung (ISO-Auto Minimum Shutter Speed) bezieht sich auf die Verwendung von ISO Auto in den Aufnahmemodi P und A. Sie beschreibt die langsamste (längste) Verschlusszeit, die noch verwendet werden kann, ohne dass die Kamera den ISO-Wert erhöht.
Dieser Wert steht in der Voreinstellung auf Auto. Dabei verwendet die Kamera eine Verschlusszeit, die in etwa dem Kehrwert der Brennweite des verwendeten Objektivs entspricht (experimentell ermittelt 9 mm: 1/10s, 15 mm: 1/15 s, 20 mm: 1/20 s, 25 mm: 1/25 s, 45 mm: 1/50 s, 60 mm: 1/60 s, 75 mm: 1/80 s). Möglicherweise gehen hier auch noch weitere Informationen ein.
Wenn man mit der Einstellung Auto Menschen fotografiert, besteht ein relativ hohes Risiko für Bewegungsunschärfen. Ich verwende statt dessen lieber 1/125 s: weniger Bewegungsunschärfe, mehr Rauschen. Wer ganz sicher gehen will, kann auch 1/200 s oder eine noch kürzere Belichtungszeit wählen.
Rauschfilter
Der Rauschfilter wird bei höheren ISO-Einstellungen aktiv und ist werksseitig auf Standard voreingestellt. Mich stört das Rauschen allerdings weniger als die vom Rauschfilter erzeugten tupfenartigen Strukturen und die damit verbundenen Detailverluste. Ich habe den Rauschfilter deshalb auf Aus gestellt.
Anmerkung: diese Einstellung wirkt (höchstwahrscheinlich) nur auf JPEG-Bilder.
Rauschminderung
Die Rauschminderung bewirkt, dass bei längeren Belichtungszeiten automatisch ein weiteres Bild bei geschlossenem Verschluss aufgenommen und mit der eigentlichen Aufnahme verrechnet wird. Dadurch lassen sich sogenannte hot pixel eliminieren, die sonst als helle Punkte erscheinen würden. Ich lasse diese Funktion normalerweise auf der Voreinstellung Auto stehen. Bei zeitkritischen Anwendungen wie Bildserien kann man sie natürlich abschalten.
7. Betriebsart
Betriebsart*
– wird später ergänzt –
SH2 geht nur mit 12-40 2.8 I und II, 12-100 4, 40-150 2.8, 150-400 4.5, 300 4.
AF (dunkelgrün)
1. AF
AF-Modus*
– wird später ergänzt –
AF + MF
Ich verwende gern die Option Kamera AF + MF (Voreinstellung Aus). Wenn der AF nicht wie gewünscht scharf stellt (z.B. beim Fotografieren durch hohes Gras), kann man durch Drehen am Fokusring die Entfernung manuell einstellen. Den Auslöser muss man dabei halb gedrückt halten, da sonst der Autofokus wieder übernimmt.
Sternenhimmel-AF-Einstellungen
Der Sternenhimmel-Autofokus ermöglicht es, sehr präzise auf die Sterne am Nachthimmel (oder allgemeiner gesagt auf quasi unendlich weit entfernte helle punktförmige Objekte) zu fokussieren. Dabei erlaubt diese Einstellung die Wahl zwischen Geschwindigkeit (Voreinstellung) für Aufnahmen aus der Hand und Genauigkeit für Aufnahmen vom Stativ.
Da ich für Aufnahmen des Nachthimmels fast immer ein Stativ verwende, wähle ich die Option Genauigkeit. Das Fokussieren dauert damit bei gut sichtbaren Sternen etwa 15 s. Dank des Bildstabilisators klappt es versuchsweise sogar aus der Hand.
AF-ON im MF-Modus
– wird später ergänzt –
Auslösepriorität
Beim kontinuierlichen Autofokus C-AF bzw. C-AF-Tracking ist in der Voreinstellung die Auslösepriorität aktiviert (im Gegensatz zu S-AF). Das bedeutet, dass beim Durchdrücken des Auslösers ein Bild gemacht wird, egal ob die Kamera bereits scharfgestellt hat oder nicht. So wird sichergestellt, dass man auf jeden Fall ein Bild erhält.
Natürlich möchte man mit dem AF immer scharfe Bilder schießen. Es scheint also naheliegend, die Auslösepriorität zu deaktivieren. Allerdings wird es insbesondere bei den sehr schnellen Betriebsarten wie SH2 mit bis zu 20 Bildern pro Sekunde gar nicht möglich sein, dass jedes Bild scharf ist. Dort hätte eine entsprechende Einstellung ein Absinken der Aufnahmegeschwindigkeit zur Folge.
Glücklicherweise fokussiert die OM-3 so schnell, dass diese Einstellung keinen großen praktischen Unterschied zu machen scheint. Ich lasse sie vorläufig auf Auslösepriorität stehen.
2. AF
Motiverkennung*
Die leistungsfähige KI-Motiverkennung steht in der Voreinstellung auf Aus. Ich stelle sie statt dessen auf eines meiner häufigsten Motive, Gesichter und Augen.
3. AF
AF-Hilfslicht
Das AF-Hilfslicht kann ziemlich peinlich werden, wenn es im falschen Moment aufblitzt (Voreinstellung An). Ich habe es deshalb normalerweise deaktiviert.
AF-Messfeld
Das AF-Messfeld ist der Bereich des Bildes, wo scharfgestellt wird. Wenn man den Auslöser halb durchdrückt, blitzt der grüne Rahmen, der das verwendete AF-Messfeld anzeigt, nur kurz auf (Voreinstellung An1). Mir ist es lieber, wenn der Rahmen sichtbar bleibt, solange der Auslöser halb gedrückt ist (An2).
4. AF
C-AF Empfindlichkeit
Die Empfindlichkeit ist die wichtigste Einstellung für den kontinuierlichen Autofokus. Mit ihr kann man festlegen, wie schnell der AF den Bewegungen des Motivs folgt. Die Skala reicht von hoch (+2) bis gering (-2), Voreinstellung ist 0.
Generell sollte man diesen Wert hochstellen, wenn der AF dem Geschehen nicht oder nur mit Mühe folgen kann, und runterdrehen, wenn der AF durch andere kurzzeitige Störungen im Vordergrund zu sehr abgelenkt wird. Normalerweise verwende ich die schnellste Einstellung +2.
7. MF
MF-Assistent
Beim manuellen Fokussieren ist häufig schwer zu erkennen, wie gut man scharf gestellt hat.
Mit dem sogenannten Fokus Peaking lässt sich diese Situation deutlich vereinfachen (Voreinstellung Aus). Sobald man am Fokusring dreht, werden alle gerade scharf gestellten Kontrastkanten rot markiert. Wenn man die Entfernung nicht mehr ändert, verschwinden die Einfärbungen nach kurzer Zeit wieder.
Zahnrad (gelb)
1. Betrieb
Tasten Einstellungen*
Die OM-3 bietet die äußerst hilfreiche Möglichkeit, fast alle Tasten mit anderen Funktionen zu belegen. Zum Fotografieren muss man dafür zunächst Tastenfunktion auswählen. Ich benutze die folgenden Einstellungen:
- die Fn-Taste ändere ich von Belichtungskorrektur (die habe ich sowieso auf einem Einstellrad, siehe nächster Punkt) auf Schärfentiefe-Vorschau. Diese Taste, die bei vielen OM-Kameras vorn neben dem Objektiv-Bajonett liegt, hat man bei der OM-3 leider weggelassen.
- die Video-Taste (mit dem roten Punkt) ändere ich von Videoaufnahme Start/Stop auf Motiverkennung ein/aus (ein perspektivisch dargestellter Würfel).
Damit lässt sich die Motiverkennung schnell deaktivieren, wenn sie Dinge erkennt, wo keine sind. Außerdem ergibt sich die Möglichkeit, das gesuchte Motiv (Gesichter und Augen, Vögel, Tiere usw.) bei gedrückter Taste durch Drehen an einem Einstellrad schnell zu ändern.
Einstellrad Einstellungen
Die beiden Einstellräder oben auf der Kamera gehören zu den wichtigsten Bedienelementen der OM-3. In der Werkseinstellung ist die Belichtungskorrektur vorn, die Blende je nach Aufnahmemodus mal vorn und mal hinten.
Viele Kameras (z.B. Olympus PEN-F, Lumix GX9) haben hinten rechts ein eigenes Einstellrad für die Belichtungskorrektur. Ich halte mich an diese Konvention und möchte auch bei der OM-3 die Blende vorn und die Belichtungskorrektur hinten einstellen. Dafür muss man für die Aufnahmemodi P, A und S die Belegung der beiden Räder tauschen. Dazu dreht man die Räder auf die gewünschte Funktion und quittiert mit OK.
Für M/B ist dies bereits in der Werkseinstellung entsprechend voreingestellt. Die Belegung der Einstellräder sieht danach wie folgt aus:
| Modus | Einstellrad vorn | Einstellrad hinten |
|---|---|---|
| P | Kombination aus Blende und Verschlusszeit (Ps) | Belichtungskorrektur |
| A | Blende (FNo) | Belichtungskorrektur |
| S | Verschlusszeit (Shutter) | Belichtungskorrektur |
| M/B | Blende (FNo) | Verschlusszeit (Shutter) |
Alternativ könnte man z.B. auch die Verschlusszeit bevorzugt nach vorn legen.
4. Informationen
Info-Einstellungen
Beim Fotografieren möchte ich nur das Bild und die wichtigsten Einstellungen sehen. Weitere Einblendungen wie Histogramm und Wasserwaage lenken mich eher ab. Ich deaktiviere dafür in Information 1 die Wasserwaage und deaktiviere Information 2 ganz.
Die Info-Taste schaltet anschließend nur noch zwischen reinem Bild sowie Bild und Informationen am Bildrand um. Diese Einstellung wirkt sowohl auf den Monitor als auch auf den Sucher.
Wenn man Nur Bild auch noch deaktiviert, werden immer die Informationen am Bildrand angezeigt.
5. Raster/Andere Anzeigen
Gitterlinien-Einstellungen
Hilfslinien (Voreinstellung Aus) können bei der Bildgestaltung entsprechend der Drittelregel oder dem Goldenen Schnitt helfen. Dazu muss man unter Gitterlinien das gewünschte Muster auswählen. Die wesentlichen Bildinhalte sollen dann möglichst auf diesen Linien oder ihren Schnittpunkten liegen [Wegner 2025].
Die Gitterlinien sind in der Voreinstellung schon vergleichsweise dezent. Allerdings kann man sie auf eine hauchzarte Linie reduzieren, indem man unter Voreinstellungsfarbe 1 die Undurchsichtigkeit Alpha von 75% auf 20% reduziert.
Nach einiger Zeit hat man diese Regeln aber verinnerlicht und braucht die Hilfslinien nicht mehr unbedingt.
Schraubenschlüssel (pink)
1. Karte/Ordner/Datei
Kartenformatierung
Es ist unbedingt empfehlenswert, die SD-Karte nach dem Einsetzen in die Kamera zu formatieren. Dabei gehen natürlich alle noch darauf vorhandenen Dateien verloren.
2. Informationen Aufnahme
Copyright-Informationen
Die OM-3 bietet die Möglichkeit, eine Copyright-Information in die Bilddateien zu schreiben. Dazu muss man die Copyright-Info. zunächst auf An setzen (Voreinstellung Aus).
Unter Künstlername sowie Copyright-Name kann man anschließend jeweils den eigenen Namen eintragen. Nach Abschluss der Eingabe jeweils auf End gehen und OK drücken.
Dieser Punkt erscheint quasi doppelt, da in den USA und anderen Ländern normalerweise nicht der Fotograf, sondern der Auftraggeber (z.B. eine Nachrichtenagentur) der Copyright-Inhaber ist. Diese Informationen werden später in die Exif-Daten der Bilddateien geschrieben.
Anmerkung: die eingegebenen Namen bleiben auch erhalten, wenn man die Kamera komplett zurücksetzt. Bei einer gebraucht gekauften Kamera sollte man diese Einstellungen daher überprüfen.
3. Monitor/Ton/Verbindung
Tonsignal
Der Autofokus-Piepser, mit dem die Kamera ein erfolgreiches Scharfstellen bestätigt (Voreinstellung An), nervt in fast allen Situationen und sollte unbedingt auf Aus gestellt werden.
My (türkis)
In Mein Menü kann man häufig genutzte Einstellfunktionen aus dem Menü ablegen, um darauf schnell und ohne Suche zuzugreifen.
Ich verwende statt dessen lieber Kontrollfeld, Tasten und Anwendermodi und lasse diese Möglichkeit ungenutzt.
Kontrollfeld
Das Kontrollfeld (die Bedienungsanleitung spricht etwas kryptisch von Monitor-Funktionsanzeige, englisch heißt es super control panel) fasst die wichtigsten Einstellungen der Kamera übersichtlich auf einer Seite zusammen. Es kann jederzeit durch Druck auf OK aufgerufen werden.
Zwischen den einzelnen Elementen kann man mit den Pfeiltasten navigieren. Die Einstellungen kann man direkt mit den Einstellrädern oder nach Druck auf OK in einer weiteren Menüebene ändern.
ISO-Empfindlichkeit
Ich verwende normalerweise ISO 200. Bei wechselnden Lichtverhältnissen gibt ISO Auto die nötige Flexibilität. Die Kamera zeigt dabei immer den gerade verwendeten Wert an.
Weißabgleich
Der Weißabgleich ist für JPEG-Bilder wichtig und beeinflusst auch die Darstellung im Sucher und auf dem Monitor, hat aber keinen Einfluss auf RAW-Bilder. Ich lasse ihn meistens auf WB Auto stehen.
AF-Feldmodus
Die Größe des AF-Feldes ist werksseitig auf Small (3 x 3 Messpunkte) voreingestellt. Noch präziser lässt es sich mit Single (Einzelpunkt) arbeiten. Allerdings besteht dabei ein höheres Risiko, dass die Kamera an der Stelle keinen Kontrast findet und nicht scharf stellen kann.
Das AF-Feld lässt sich mit den Pfeiltasten an jede gewünschte Stelle verschieben (z.B. in die Nähe der Schnittpunkte des Goldenen Schnitts). Ein langer Druck auf OK bringt das AF-Feld wieder in die Mitte.
Betriebsart
– wird später ergänzt –
Belichtungsmessung
Die voreingestellte Mehrfeldmessung (ESP) arbeitet normalerweise sehr zuverlässig und ist bei mir immer aktiviert. Abweichungen lassen sich schnell und einfach mit der Belichtungskorrektur (z.B. heller bei Schnee oder dunkler bei Nachtaufnahmen mit einzelnen Lichtern) oder schlimmstenfalls in der Nachbearbeitung der RAW-Bilder korrigieren.
Bildstabilisator
Den Bildstabilisator lasse ich auf der Voreinstellung S-IS Auto stehen. Nach meiner Erfahrung funktioniert das selbst dann sehr gut, wenn man die Kamera auf einem Stativ verwendet, ohne den Bildstabilisator vorher abzuschalten (was ich gern mal vergesse).
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